4 Wahre Worte

I. Was sind die „Vier kostbaren Worte der Himmlischen Liebe“?

 

Sie lau­ten:
o Ich lie­be dich!
o Es tut mir leid!
o Ich bit­te um Ver­ge­bung!
o Dan­ke­schön!

Ursprung, Geschichte und Theorie

Das Man­tra der Uni­ver­sel­len Lie­be, die „Vier Kost­ba­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be“, ent­sprin­gen der uralten gei­sti­gen Hei­lungs­me­tho­de der hawaii­ani­schen Urein­woh­ner „Ho’oponopono, was soviel heißt wie „rich­tig stel­len“ oder „regu­lie­ren“.

Die Epo­che unse­rer Zivi­li­sa­ti­on ist mehr als 12.000 Jah­re alt. Mehr als eine Mil­lio­nen Jah­re vor die­ser gegen­wär­ti­gen Peri­ode, dort wo jetzt der Pazi­fi­sche, der Atlan­ti­sche und der Indi­sche Oze­an sind, gab es die Zivi­li­sa­tio­nen von Atlan­tis, des Mu-Kon­ti­nents und von Lemu­ria. Die Inseln von Hawaii sind Über­re­ste des ver­sun­ke­nen Mu-Kon­ti­nents. Ho’oponopono wird von den Urein­woh­nern Hawaiis als kost­ba­re gei­sti­ge Hei­lungs­me­tho­de geschätzt und man glaubt, dass es ein Erbe der alten Mu-Zivi­li­sa­ti­on ist.

Seit Urzei­ten haben die uran­säs­si­gen Ein­woh­ner Hawaiis die­se ererb­te Metho­de benutzt, um ver­schie­de­ne Strei­tig­kei­ten inner­halb der Stäm­me zu lösen. Die Ver­ein­ten Natio­nen haben Frau Morr­nah Simeo­na, als eine moder­ne Nach­fol­ge­rin der alten hawaii­ani­schen Hei­lungs­me­tho­de drei­mal ein­ge­la­den, um Vor­trä­ge zu hal­ten und Unter­richt zu geben. Ihr Nach­fah­re, der Hawaii­aner chi­ne­si­scher Abstam­mung, Dr. Iha­leaka­la Hew Len, hat allein mit die­sen vier Sät­zen, ohne irgend­wel­che Medi­ka­men­te, inner­halb von drei Jah­ren fast alle psy­cho­ti­schen Ver­bre­cher im hawaii­ani­schen Staats­kran­ken­haus geheilt, was zur Schlie­ßung des Kran­ken­hau­ses führ­te. Jetzt wer­den die vier Sät­ze auf der gan­zen Welt popu­lär.

Das Prin­zip die­ser ener­ge­ti­schen The­ra­pie ist sehr ein­fach: Der mensch­li­che Kör­per, das Uni­ver­sum und alle Wesen sind holi­stisch, sind Eines. Du bist in mir und ich bin in dir; ich bin Eins mit dem Uni­ver­sum und das Uni­ver­sum ist in mir. Die Kri­sis der Erde ist mei­ne Kri­se. Die Pro­ble­me der ande­ren sind mei­ne Pro­ble­me. Unab­hän­gig von Glück oder Unglück, guter oder schlech­ter Gesund­heit, steht alles, was in der Welt geschieht in Bezie­hung zu mir. Um ande­re zu hei­len musst du zuerst dich selbst hei­len. Um irgend­ein äuße­res Pro­blem zu lösen, musst du damit anfan­gen, zuerst dich selbst inner­lich zu ver­än­dern und die vol­le Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men für alles, was auch immer in dei­nem Leben geschieht. Ent­spre­chend muss man, um Fami­li­en­pro­ble­me zu lösen, Pro­ble­me in Unter­neh­men, natio­na­le Pro­ble­me, eth­ni­sche Kon­flik­te oder sogar die Kri­se der Erde, zuerst die eige­nen Pro­ble­me lösen.

Die­je­ni­gen, die an Wun­der glau­ben, leben ein Leben, das mit Wun­dern geseg­net ist. Weil das Uni­ver­sum voll hoch­en­er­ge­ti­scher Licht­wel­len der Recht­schaf­fen­heit und selbst­lo­sen Lie­be ist. Vie­le Pro­ble­me kön­nen gelöst wer­den, wenn unser Ener­gie­feld mit den kos­mi­schen Ener­gie­wel­len in Reso­nanz kommt. Die auf Ho’oponopono basie­ren­den „Vier Wah­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be“ sind von Feng Huang Yuan trans­for­miert und ener­ge­tisch ange­ho­ben wor­den. Sie sind daher rei­ner, noch effek­ti­ver und haben wei­ter rei­chen­de Anwen­dungs­be­rei­che.

 

Die auf Ho’oponopono basie­ren­den „Vier Wah­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be“ sind von Feng Huang Yuan trans­for­miert und ener­ge­tisch ange­ho­ben wor­den. Sie sind daher rei­ner, noch effek­ti­ver und haben wei­ter rei­chen­de Anwen­dungs­be­rei­che.

III. Die Funktion der Vier Kostbaren Worte der Himmlischen Liebe

Das Rezi­tie­ren der Vier Kost­ba­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be in Demut, Auf­rich­tig­keit und Dank­bar­keit wird das Gleich­ge­wicht von Kör­per, Geist und See­le unter­stüt­zen. Gerätst du oder gera­ten dei­ne Ver­wand­ten oder Freun­de in eine Kri­se oder haben Pro­ble­me, sprich auf­rich­tig „Ich lie­be dich! Es tut mir leid! Ich bit­te um Ver­ge­bung! Dan­ke­schön!“, dann kön­nen dein und dei­ner Ver­wand­ten Kör­per, Geist und See­le geheilt und eure Ehe, Fami­lie, Stu­di­um, Kar­rie­re, Feng Shui, wirt­schaft­li­che Situa­ti­on und zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen regu­liert wer­den; es kann sogar eine enor­me posi­ti­ve Ver­än­de­rung, einen Wen­de­punkt im Leben bewir­ken. Die Wirk­sam­keit ist von Per­son zu Per­son ver­schie­den und abhän­gig vom jewei­li­gen The­ma.

Die Vier Kost­ba­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be gel­ten für den Ein­zel­nen, für die Fami­lie, Unter­neh­men, ver­schie­de­ne Teams, sowie auch für Tie­re und Pflan­zen, man kann sagen, dass die „Vier kost­ba­ren Wor­te“ ein­fach für alles gel­ten. Jedes Organ des Men­schen ist ein eigen­stän­di­ges Lebe­we­sen. Ist irgend­ein Organ krank, kann man an das Organ die Vier Kost­ba­ren Wor­te schicken, wel­che die Hei­lung des Organs unter­stüt­zen.

Zur Regu­lie­rung der zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen, kön­nen die bei­den Sei­ten von Ange­sicht zu Ange­sicht, oder ent­fernt von ein­an­der spre­chen, man muss der Gegen­sei­te nicht direkt gegen­über sein. Den ange­stau­ten Ärger soll man zu Frie­den umwan­deln und nicht dar­über nach­den­ken, wer es rich­tig und wer es falsch gemacht hat. Viel­mehr soll man die vol­le Ver­ant­wor­tung für den Streit tra­gen. Durch die Vier Kost­ba­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be kann die Bot­schaft der Lie­be an die ande­re Sei­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den, um das Zusam­men­wir­ken auf der see­li­schen Ebe­ne zu för­dern.

Wenn es Pro­ble­me beim Stu­di­um, bei der Kar­rie­re, beim Feng Shui der Fami­lie oder im Unter­neh­men gibt, kann man zu dem ent­spre­chen­den Bereich, zu dem kor­re­spon­die­ren­den Raum*, auf­rich­tig spre­chen, um die Ener­gie des Rau­mes umzu­wan­deln. Damit geht man aus der Kri­se her­aus. Ganz gleich wel­chen Pro­ble­men du begeg­nest, pro­bie­re es mal. Solan­ge du auf­rich­tig bist und sobald die Zeit reif ist, erscheint die Wir­kung.

Man kann die Vier Kost­ba­ren Wor­te laut spre­chen oder schwei­gend den­ken. Man kann mit oder ohne die Übung spre­chen und auch üben, ohne zu spre­chen. Falls mög­lich, ist es am besten, die Vier Kost­ba­ren Wor­te gemein­sam mit der Fami­lie und Freun­den zu spre­chen, der Wil­le des Teams bringt star­ke Kräf­te her­vor. Wenn dir ein Unglück geschieht, oder wenn du siehst, dass ande­ren ein Unglück geschieht, kannst du ein­mal pro­bie­ren, alles mit den Vier Kost­ba­ren Wor­ten zu lösen.

Du bist in mir, ich bin in dir, ganz gleich, wo das Pro­blem liegt, ver­boh­re dich nicht in eine Sache und nimm es nicht wich­tig, wer Recht hat und wer im Unrecht ist. Das Unglück auf der Welt hat sei­ne Ursa­che in dir. Des­halb sollst du die vol­le Ver­ant­wor­tung in dei­nem Leben über­neh­men! Um die ande­ren und die Welt zu ver­än­dern, musst du zuerst dich selbst ver­än­dern! „Ich lie­be dich“ – was bedeu­tet hier „dich“? Sei es du selbst, sei­en es kran­ke Orga­ne, sei es dei­ne Gegen­sei­te, mit der du einen Streit hast, sei es auch die Gött­lich­keit in dei­nem Her­zen, sei es dein Haus, dein Raum und sogar alle Lebe­we­sen – du kannst üben, mit einer lei­sen Vor­stel­lung kannst du die Hoch­en­er­gie der Vier Kost­ba­ren Wor­te der Himm­li­schen Lie­be an das Gegen­über schicken, das dei­ne Hil­fe braucht. Hier möch­te ich dich dar­an erin­nern, dass du dabei kon­zen­triert sein und nicht ein­fach nur spre­chen oder üben soll­test, dein Herz soll immer wohl­wol­lend sein. Hal­te dein Herz ruhig und gesam­melt, dein Gesicht soll wür­de­voll und die Hal­tung demü­tig sein. Du sollst demü­tig, auf­rich­tig und dank­bar sein. Eile mit Wei­le! Wer an Wun­der glaubt, lebt unbe­dingt im Wun­der!

Ab heu­te sprich oder den­ke eini­ge Minu­ten mit auf­rich­ti­gen Her­zen: Ich lie­be dich! Es tut mir leid! Ich bit­te um Ver­ge­bung! Dan­ke­schön! Nach jedem Rezi­tie­ren sollst du eine Bit­te mit demü­ti­gem Her­zen sen­den: „Ich wün­sche, dass der ent­spre­chen­de Bereich, der kor­re­spon­die­ren­de Raum*, an den ich mich wen­de, in posi­ti­ve Ener­gie über­geht“! Hal­te durch und glau­be, dass das Schick­sal ver­än­dert wer­den kann!

IV. Die Vier Kostbaren Worte der Himmlischen Liebe – Stille und bewegte Übung

A. Stil­le Übung

  1. Kör­per­hal­tung: Du kannst jede der fol­gen­den Hal­tun­gen ein­neh­men: ste­hen, auf einem Stuhl sit­zen, im Schnei­der­sitz oder im vol­len Lotus­sitz sit­zen, auf­ge­rich­tet knien oder tief im Fer­sen­sitz knien, alte und kran­ke Men­schen kön­nen auch im Lie­gen üben. Für gesun­de Men­schen ist es bes­ser im knien zu üben.
  2. Atmung: Atme natür­lich.
  3. Inne­re Hal­tung: Sei natür­lich und gemä­ßigt. Zu star­ke gei­sti­ge Anspan­nung kann einen Ener­gie­ver­lust zu Fol­ge haben und kann eben­so nach­tei­li­ge Aus­wir­kung auf dein Übungs­er­geb­nis haben. 
    1. 1)  Hal­tung vor dem Rezi­tie­ren: Ent­span­ne dei­nen Kör­per und dei­nen Geist, las­se dich nicht von dei­nen Gedan­ken ablen­ken, sei sanft, ruhig und friedlich.Mit Dank­bar­keit im Her­zen ver­set­ze dich in der Vor­stel­lung zurück in die Zeit der alten Mu-Zivi­li­sa­ti­on und erin­ne­re dich als ein Nach­fah­re des unter­ge­gan­ge­nen Mu-Kon­ti­nents, wie du es gewohnt warst, die Lie­be, die es in der Zeit des Mu-Kon­ti­nents gab, immer zu emp­fan­gen, als du in den grü­nen Armen der Mut­ter Erde lagst und den flei­ßi­gen Beleh­run­gen Xi Wang Mu’s vom Man­tra der Uni­ver­sel­len Lie­be lauschtest.Oder stel­le Dir vor, dass Du in der alten Zeit auf einer Insel Hawaiis lebst und respekt­voll den Stam­mes­äl­te­sten beim Prak­ti­zie­ren des Man­tras der Uni­ver­sel­len Lie­be folgst…
    2. 2)  Hal­tung wäh­rend des Rezi­tie­rens: Mit güti­gem und demü­ti­gem Her­zen, ruhi­gem und kon­zen­trier­ten Geist, ehr­fürch­ti­gem Gesicht, schicke dei­ne inni­ge Lie­be an die Emp­fän­ger des Man­tras der Uni­ver­sel­len Lie­be und ihre ent­spre­chen­den Berei­che.
    3. 3)  Hal­tung nach dem Rezi­tie­ren: Rich­te respekt­voll eine Bit­te an das Uni­ver­sum: „Möge der mir kor­re­spon­die­ren­de Raum* in posi­ti­ve Ener­gie über­ge­hen.“

*Hin­weis: der so genann­te „kor­re­spon­die­ren­de Raum“ ist die Bil­dung einer Raum- Vor­stel­lung, wenn du die Vier Kost­ba­ren Wor­te an ande­re Per­so­nen oder Din­ge, wie etwa ein Haus, ein Auto, ein Schiff, Flug­zeug, Unter­neh­men oder Schu­le schenkst und aus­sen­dest. Er kann so groß sein, wie eine gan­ze Stadt oder so klein wie eine Per­son, ein Hünd­chen oder ein Kätz­chen, eine Blu­me, ein Gras­halm, ein Baum oder sogar ein ein­zel­nes Organ eines Men­schen oder eines Tie­res. Der ent­spre­chen­de Bereich, der „kor­re­spon­die­ren­de Raum“ stellt den Wohn­be­reich und die Umge­bung von Lebe­we­sen und Din­gen dar.

Bei­spiel 1: Wenn Du oder Dei­ne Fami­lie, Ver­wand­te und Freun­de mit dem Flug­zeug ver­rei­sen, ist, wenn du die Vier kost­ba­ren Wor­te an die­ses Flug­zeug schickst, das Flug­zeug dein kor­re­spon­die­ren­der Raum. In die­sem Raum sind das Flug­zeug und alle Pas­sa­gie­re inbe­grif­fen.

Bei­spiel 2: Wenn dei­ne Glied­ma­ßen schmer­zen, sind, wenn du die Vier Kost­ba­ren Wor­te an dei­ne Glie­der sen­dest, die­se der zuge­hö­ri­ge, kor­re­spon­die­ren­de Raum.

4. Übungsanleitung

1) Wenn dei­ne Kör­per­hal­tung, dei­ne Atmung und dei­ne gei­sti­ge Hal­tung bereit sind, ent­span­ne den gan­zen Kör­per und schlie­ße sanft dei­ne Augen in einer ehr­fürch­ti­gen Hal­tung. Lege die Hand­flä­chen vor dei­ner Brust zusam­men, wobei alle Fin­ger nach oben zei­gen und sen­ke leicht den Kopf. Begin­ne auf­rich­tig die Vier Kost­ba­ren Wor­te zu rezi­tie­ren: „Ich lie­be Dich! Es tut mir leid! Ich bit­te um Ver­ge­bung! Dan­ke­schön!“ Du kannst im Stil­len oder hör­bar rezi­tie­ren.

  1. 2)  Der „Emp­fangs­be­reich“ der Vier Kost­ba­ren Wor­te ist: Der Him­mel, die Erdeund alle Lebe­we­sen und Din­ge im Uni­ver­sum.
  2. 3)  Im Fal­le einer stö­ren­den oder schwie­ri­gen Situa­ti­on wie­der­ho­le jeder­zeit die­Vier Kost­ba­ren Wor­te. Du brauchst nur ein paar Minu­ten zu rezi­tie­ren (3 – 15 Minu­ten). Ob du län­ger oder kür­zer rezi­tierst, hängt von dei­nem eige­nen Urteil und vom zeit­li­chen Rah­men ab.
  3. 4)  Um unge­sun­de zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen zu ver­bes­sern, kön­nen bei­de Sei­ten von Ange­sicht zu Ange­sicht spre­chen oder ent­fernt von­ein­an­der, ohne dass die ande­re Sei­te es weiß. Sen­de die Bot­schaft der Lie­be an die ande­re Sei­te, um das Zusam­men­wir­ken auf der see­li­schen Ebe­ne zu för­dern.
  4. 5)  Jedes Organ ist ein eigen­stän­di­ges Wesen. Wenn ein Organ krank wird, kannst Du die Vier kost­ba­ren Wor­te gezielt an die­ses Organ schicken, um sei­ne Hei­lung zu unter­stüt­zen.
  5. 6)  Wenn mög­lich, rezi­tie­re zusam­men mit der Fami­lie oder mit Freun­den. Die Arbeit einer Grup­pe mit ver­ein­tem Wil­len wird eine kraft­vol­le­re Ener­gie her­vor­brin­gen.
  6. 7)  Bei Kon­flik­ten, Streit oder Hass gegen­über and­ren, soll­test du den Groll in Frie­den umwan­deln, statt dar­über zu strei­ten, wer Recht hat und wer im Unrecht ist. Über­nimm statt­des­sen ein­hun­dert Pro­zent der Ver­ant­wor­tung für den Streit­fall, in den du ver­wickelt bist und löse ihn, indem du ernst­haft und auf­rich­tig die Vier Wah­ren Wor­te übst.
  7. 8)  Du kannst damit anfan­gen, zuerst dei­ne eige­nen Pro­ble­me und Ange­le­gen­hei­ten zu lösen.

B. Bewegte Übung

Kör­per­hal­tung, Atmung und Inne­re Hal­tung sind die­sel­ben wie bei der Stil­len Übung.

Die Beweg­te Übung kann mit der Stil­len Übung kom­bi­niert wer­den, du kannst laut oder still im Gei­ste die Wor­te wie­der­ho­len oder nur die Bewe­gun­gen aus­füh­ren, ohne zu rezi­tie­ren.

Die beweg­te Übung kann dein Herz aus­wei­ten, das bedeu­tet, dein Herz öff­nen oder dei­ne Denk­wei­se erwei­tern. Dar­über hin­aus kann sie auch den Kör­per kräf­ti­gen.

Wenn die beweg­te Übung mit der stil­len Übung kom­bi­niert wird, soll­ten die vier Sät­ze des Man­tras mit den vier Bewe­gun­gen kon­ti­nu­ier­lich flie­ßend kor­re­spon­die­ren.

Beim Rezi­tie­ren mit der Bewe­gung ist die Ener­gie inten­si­ver.

Wenn wir die Vier Kost­ba­ren Wor­te spre­chen, muss der Ton sehr sanft sein und wir soll­ten lang­sam spre­chen.

Die Vier Kost­ba­ren Wor­te mit der Bewe­gung zusam­men sind eine Kör­per­rei­ni­gung. Sie ent­gif­ten den Kör­per und rei­ni­gen das Kör­per-Magnet­feld, rei­ni­gen das Kör­per-Feng Shui.

Die Vier Kost­ba­ren Wor­te haben zwei Haupt­funk­tio­nen:
Es tut mir leid“ und „Ich bit­te um Ver­ge­bung“ treibt dunk­le, nega­ti­veE­n­er­gie her­aus. „Ich lie­be dich“ und „Dan­ke­schön“ bedeu­tet, hel­le, posi­ti­ve Ener­gie zuzu­füh­ren.

Rezi­tie­ren der Vier Kost­ba­ren Wor­te mit den Bewe­gun­gen: Detail­lier­te Beschrei­bung und Bedeu­tung der Bewe­gun­gen

Vor dem Üben, ganz gleich, wel­che Hal­tung ein­ge­nom­men wird, soll­te man zuerst ruhig und zen­triert sein, sei auf­rich­tig, nimm eine ehr­fürch­ti­ge Hal­tung ein, die Augen sind sanft geschlos­sen, befeuch­te die Lip­pe mit etwas Spei­chel und ent­span­ne den gan­zen Kör­per.

  1. Ich lie­be dich! — wǒ ài nǐ: hal­te bei­de Hän­de zusam­men vor der Brust, die Fin­ger­spit­zen zei­gen nach oben; dann rich­te dein Gesicht leicht nach oben; schlie­ße sanft die Augen und nimm eine ehr­fürch­ti­ge Hal­tung ein.Führe die Hän­de lang­sam von der Brust bis auf Augen­hö­he; dann öff­ne die Hän­de so wie eine Lotus­blü­te sich öff­net, füh­re sie wei­ter nach oben und öff­ne bei­de Arme schräg nach oben zum Him­mel, die Hand­flä­chen zei­gen nach oben, dabei sind die Zei­ge­fin­ger ein biss­chen tie­fer als die Mit­tel­fin­ger, so als ob du mit dem gan­zen Uni­ver­sum im Zwie­ge­spräch wärest.Funktion und Bedeutung:Wenn Du die Hän­de von dei­ner Brust zu dei­ner Stirn hebst und noch wei­ter nach oben und dann die Arme öff­nest, bringst du die Lie­be aus dei­nem Her­zen zu dei­nem Kopf, dem höch­sten Bereich dei­nes Kör­pers und gibst sie dann her­aus in den Him­mel, sodass das Uni­ver­sum Zeu­ge dei­ner auf­rich­ti­gen Lie­be sein kann. Dies ist die tief­ste Bedeu­tung die­ser Bewe­gung. Die Lie­be hat den aller­höch­sten Platz, noch über unse­rem Kopf, über allem anderen.Wenn du die Arme zum Uni­ver­sum öff­nest, öff­nest du dein Herz und gibst den Men­schen oder der jewei­li­gen Ange­le­gen­heit das, was sie brau­chen; sie brau­chen dei­ne Lie­be und du gibst auf­rich­tig dei­ne Lie­be. Dabei muss der Zei­ge­fin­ger tie­fer als der Mit­tel­fin­ger gehal­ten wer­den, als Zei­chen der kor­rek­ten Eti­quet­te zwi­schen Men­schen und dem Gött­li­chen. Wenn wir mit dem Uni­ver­sum kom­mu­ni­zie­ren, zeigt ein gesenk­ter Zei­ge­fin­ger dei­nen Respekt vor dem Göttlichen.Den Zei­ge­fin­ger nach unten zu hal­ten, heißt auch, Gift und nega­ti­ve Ener­gie aus dem Dick­darm-Meri­di­an abzu­lei­ten und gleich­zei­tig von der Erde Ener­gie aufzunehmen.Das Öff­nen der Arme und Aus­deh­nen der Brust ist gut für die Seh­nen, för­dert den frei­en Ener­gie-Fluss in den Meri­dia­nen und kann Blocka­den lösen.
  2. Es tut mir leid! — duì bú qǐ: Wenn du sagst „Es tut mir leid!“, sen­ke den Kopf. Gleich­zei­tig sen­ke lang­sam bei­de Arme; füh­re dabei zuerst die Ober­ar­me zurück, seit­lich zum Rumpf, dann kreu­ze die Arme vor der Brust. Män­ner legen den lin­ken Arm unter den rech­ten Arm, Frau­en legen den rech­ten Arm unter den lin­ken Arm. Hebe jetzt die Ellen­bo­gen bis auf Schul­ter­hö­he, wäh­rend die Arme wei­ter­hin über­kreuzt bleiben.Funktion und Bedeu­tung: Dies ist eine demü­ti­ge Geste der Reue und Abbit­te. Wenn du den Kopf leicht nach unten senkst, dann den­ke: „Ich zei­ge dem Uni­ver­sum und den ande­ren Men­schen mei­ne auf­rich­ti­ge Reue und Ent­schul­di­gung. Wenn du die gekreuz­ten Arme auf Schul­ter­hö­he hebst, öff­nest du dein Herz, um die ande­re Sei­te dei­ne Auf­rich­tig­keit, dei­ne wah­re Herz-Tür sehen zu las­sen, damit der eisi­ge Schnee in den Her­zen bei­der Sei­ten schmel­zen kann, zwi­schen Mensch und Mensch, Grup­pe und Grup­pe, Land und Land oder Mensch und Tier oder Ding.Diese Übung ist auch gut für die Hals­wir­bel­säu­le.
  3. Ich bit­te um Ver­ge­bung! — qǐng yuán liàng: Hal­te den Kopf gera­de, nimm bei­de Arme aus­ein­an­der, sen­ke sie zu bei­den Sei­ten des Kör­pers und füh­re sie dann in einem Bogen auf Stirn­hö­he nach oben bis die Hand­flä­chen sich gegen­über sind und alle Fin­ger­spit­zen sich berüh­ren, sodass sie ein Drei­eck bil­den, des­sen Spit­ze nach oben zeigt; sen­ke es dann lang­sam nach unten bis zum Bauch-Bereich, wobei du den Kopf wie­der senkst.Funktion und Bedeu­tung: Die Hän­de for­men einen Berg, aber auch ein umge­kehr­tes Herz, des­sen Spit­ze nach oben zeigt. Das Kar­ma, das wir wäh­rend der zahl­rei­chen Leben, in denen wir wie­der­ge­bo­ren wur­den, ange­sam­melt haben, ist so groß und so schwer wie ein Berg gewor­den. Solan­ge du dei­nen Kopf beugst, um zu bereu­en und die ande­re Sei­te um Ver­zei­hung zu bit­ten, wird dein schwe­rer Berg von nega­ti­vem Kar­ma anfan­gen klei­ner zu wer­den und damit wird zugleich ein neu­er hel­ler Raum für eine posi­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der ande­ren Sei­te geöff­net.

Unser Herz ist nicht in der Mit­te, es ist schief, die Spit­ze ist links. Die Übung hat ihren Ursprung in der Zeit von Atlan­tis. In der Zeit von Atlan­tis war das Herz der Men­schen nicht schief, son­dern in der Mit­te. Wir prak­ti­zie­ren die­se Übung, damit unser Men­schen-Herz wie­der in der Mit­te Platz hat, dass wir das Herz wie­der „am rech­ten (rich­ti­gen) Fleck“ haben.

4 Dan­ke­schön! – xiè xie: Nach­dem der Berg klei­ner gewor­den und bis zum Nabel nach unten gesun­ken ist, dre­he dei­ne Hän­de so, dass sie ein auf­rech­tes Drei­eck bil­den, des­sen Spit­ze nach unten zeigt; öff­ne dei­ne Hän­de, die Hän­de gehen aus­ein­an­der, zu bei­den Sei­ten des Kör­pers und dann in einem Bogen mit den Hand­flä­chen nach oben ganz hoch über den Kopf wie­der zusam­men; die Hand­flä­chen lie­gen fest anein­an­der, die Ellen­bo­gen sol­len nicht krumm sein. Der Kör­per ist gestreckt, das gan­ze Kör­per­ge­wicht soll auf den gro­ßen Zehen sein — die gro­ßen Zehen sind die am wei­te­sten vom Her­zen ent­fern­ten Punk­te unse­res Kör­pers. Schaue mit geschlos­se­nen Augen leicht nach oben. Schließ­lich sen­ke in gro­ßer Dank­bar­keit wie­der die Hän­de zur Brust und ver­nei­ge dich leicht.

Funktion und Bedeutung

Wenn Du „Dan­ke“ sagst für das Ver­ständ­nis und für die Ver­ge­bung, drehst du dei­ne Hän­de um, sodass die Fin­ger­spit­zen nach unten zei­gen und das „Herz“ rich­tig her­um ist. Dies sym­bo­li­siert eine Ver­än­de­rung des nega­ti­ven Kar­mas; das nega­ti­ve Kar­ma ist wie ein rie­sen­gro­ßes Haus ein­ge­stürzt, gekippt, weil die ande­re Sei­te uns ver­zie­hen hat. Dann führst du die Hän­de wie­der über dem Kopf zusam­men und nimmst dabei die gute Ener­gie des Uni­ver­sums zurück zum Kör­per, mit dem höch­sten Respekt und der größ­ten Dank­bar­keit zum gesam­ten Uni­ver­sum.

Wir müs­sen mit unse­rem Dank den Him­mel und alle Lebe­we­sen berüh­ren; wir müs­sen allen Lebe­we­sen und allen Hei­li­gen dan­ken, dass so schnell die­ser gro­ße Berg umge­kippt ist, dass alle Schuld, die wir in die­sem und in frü­he­ren Leben ange­häuft haben, ver­ge­ben wird. Wenn Men­schen und Him­mel Eins sind, wer­den alle Pro­ble­me sich von selbst auf­lö­sen.

Grundgedanken

Die vier Bewe­gun­gen der „Vier Kost­ba­ren Wor­te“ sind nicht allein eine Spra­che dei­nes Kör­pers, dei­nes Gei­stes und dei­ner See­le, son­dern die Spra­che des Uni­ver­sums.

Ver­su­che beim Rezi­tie­ren mit sanf­tem Ton und lang­sa­mem Tem­po zu spre­chen und dabei eine ehr­furchts­vol­le Hal­tung zu bewah­ren. Füh­re die Bewe­gun­gen dem­entspre­chend lang­sam aus. Wenn du nur die Bewe­gun­gen aus­führst, ohne dabei zu rezi­tie­ren, dann ach­te dabei beson­ders auf dei­ne inne­re Hal­tung und das Tem­po.

Die Hei­li­ge Mut­ter Maria hat gesagt: „Wenn du in ein Haus her­ein­ge­hen möch­test, aber du kannst nicht, weil die Tür ver­schlos­sen ist, dann sind die Vier Kost­ba­ren Wor­te wie ein Tür­klop­fer. Das Herz der Men­schen ist ver­schlos­sen. Die Vier kost­ba­ren Wor­te sind der Tür­klop­fer, der die Herz-Tür öff­net.“

Zu beachtende Punkte

1. Wäh­rend des Übens ist dei­ne Gei­stes­hal­tung, die im Ein­klang mit dem „Dao“ , dem rech­ten Weg, sein muss, von wesent­li­cher Bedeu­tung. Ach­te auf dein Herz und recht­schaf­fe­nes Den­ken. Sei offen und tole­rant und tra­ge Demut, Dank­bar­keit und Buß­fer­tig­keit im Her­zen. Erwecke dein ursprüng­lich­stes gött­li­ches Wesen in der Tie­fe dei­nes Her­zens und akti­vie­re das posi­ti­ve Ener­gie­feld in dir.

  1. Wenn du die Vier Kost­ba­ren Wor­te benutzt, um zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen zu ver­bes­sern oder Pro­blem, die ihren Ursprung in der See­le haben, ver­su­che auf­rich­tig mit dei­nem Gegen­über zu kom­mu­ni­zie­ren. Schicke ihm oder ihr dei­nen Wunsch nach Ver­söh­nung, ganz gleich, wer im Recht ist und wer Unrecht hat. Beken­ne und bit­te um Ver­ge­bung. Schicke Lie­be an dein Gegen­über, des­sen See­le den Impuls dei­ner auf­rich­ti­gen und güti­gen Bot­schaft emp­fan­gen und folg­lich die gegen­sei­ti­ge Ver­söh­nung unter­stüt­zen wird.
  2. Wenn du die Vier kost­ba­ren Wor­te benut­zen möch­test, um dei­ne wirt­schaft­li­che Situa­ti­on zu ver­bes­sern, sei dir bewusst, dass die Wirk­sam­keit von der rich­ti­gen Absicht abhängt. Wenn dei­ne Absicht falsch ist und von Geld-Sucht und unab­läs­si­ger Gier beherrscht, wird dies nega­ti­ve Ener­gie und nega­ti­ves Kar­ma erzeu­gen.
  3. In der ersten Zeit des Übens ver­su­che klei­ne­re Ange­le­gen­hei­ten in dei­nem Umfeld anzu­ge­hen oder Pro­ble­me in einem über­schau­ba­ren Rah­men. Wenn es um gro­ße Kri­sen wie Ter­ro­ris­mus oder Krieg geht, ist es bes­ser die­se hoch­ran­gi­gen Mei­stern oder gro­ßen Kul­tur­grup­pen zu über­las­sen. Wenn du als Anfän­ger ver­suchst, der­ar­ti­ge Pro­ble­me zu lösen, kann man schwer vor­her­sa­gen, was dabei her­aus kom­men wird.
  4. Sei nicht erpicht dar­auf, schnel­le Erfol­ge zu errei­chen. Haste makes waste. Jeg­li­ches Vor­ha­ben muss maß­voll und fried­lich aus­ge­führt wer­den.
  5. Wenn du die Vier Kost­ba­ren Wor­te gelernt hast, darfst du sie an ande­re wei­ter­ge­ben. Dies wird dir selbst hel­fen, Ver­dien­ste anzu­sam­meln und dein eige­nes Ener­gie­ni­veau anzu­he­ben.

Du bist eine „Ursa­che“ für das Unglück in der Welt. Dar­um soll­test du die vol­le Ver­ant­wor­tung für dein Leben über­neh­men. Lie­be dich selbst, lie­be alle füh­len­den Wesen, lie­be die Mut­ter Erde und lie­be alles im Uni­ver­sum. Um ande­re und die Welt zu ver­än­dern, musst du zuerst dich selbst ver­än­dern!

Unter­schät­ze nicht das täg­li­che Rezi­tie­ren der Vier kost­ba­ren Wor­te. Lasst uns die­ses Geschenk des Him­mels wert­schät­zen. Lebe jeden Tag in Reue und Dank­bar­keit und schicke die Ener­gie der Lie­be zu der Welt in der wir leben.

Von heu­te an rezi­tie­re in Demut, Auf­rich­tig­keit und Dank­bar­keit:
Ich lie­be dich! Es tut mir leid! Ich bit­te um Ver­ge­bung! Dan­ke­schön!
Wenn du dich beharr­lich bemühst, glau­be dar­an, dass dein Schick­sal sich ändern wird!

 

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Weisheiten

Weisheiten

Wunsch­lo­sig­keit führt zur inne­ren Ruhe.

Lao­tse
Weisheiten

Stimmst Du mit dem Weg über­ein, durch­strömt Dich sei­ne Kraft. Dein Tun wird natur­nah, Dei­ne Art die Art des Him­mels.

Lao­tse
Weisheiten

Beim Stre­ben nach Wis­sen wird
täg­lich etwas hin­zu­ge­fügt.
Bei der Ein­übung ins Tao wird
täg­lich etwas fal­len gelas­sen.

Lao­tse
Weisheiten

Übe die Regungs­lo­sig­keit,
beschäf­ti­ge Dich mit Untä­tig­keit,
fin­de im Ver­zicht Genuss,
und Du siehst das Gro­ße im Klei­nen,
das Vie­le im Weni­gen.

Lao­tse
Weisheiten

Ich habe drei Schät­ze,
die ich hüte und hege.

Der Eine ist die Lie­be,
der Zwei­te ist die Genüg­sam­keit,
der Drit­te ist die Demut.

Nur der Lie­ben­de ist mutig,
nur der Genüg­sa­me ist groß­zü­gig,
nur der Demü­ti­ge ist fähig zu herr­schen.

Lao­tse
Weisheiten

Wer ande­re erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist wei­se.
Wer ande­re besiegt, hat Mus­kel­kraft.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrie­den ist, ist reich.
Wer sei­ne Mit­te nicht ver­liert, ist unüber­wind­lich.

Lao­tse